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Meilensteine der Vereinsgeschichte


1980 - 1989

Das vierte Jahrzehnt unseres Bestehens war geprägt von Sängerfahrten nach Deutschland (Idar-Oberstein, München), Gegenbesuchen der befreundeten Chöre, und vielen Mitwirkungen bei kulturellen Veranstaltungen in Kärnten (hier sind besonders der Besuch in Bad Eisenkappel und der Auftritt beim Volksliedsingen des Kärntner Sängerbundes in St. Veit hervorzuheben), sowie von unzähligen Eigenveranstaltungen, die zum ersten Mal durchgeführt wurden.

Im März 1980 bekam die Dorfgemeinschaft wieder „Nachwuchs“: Josef Puschan gründete die Schuhplattlergruppe. Ihm zur Seite standen Karl Trattnig als „Lehrmeister“ und Wolfgang Agaton als Spieler. Ihren ersten großen Auftritt hatten unsere Plattler in Idar-Oberstein, wo ihre Darbietungen mit großer Begeisterung aufgenommen wurden.

Am 04.07.1980 fand erstmals das von der Dorfgemeinschaft ins Leben gerufene Burghofsingen im Burghof der Ruine Finkenstein statt. Die Veranstaltung war die Initialzündung für den späteren Bau der Burgarena Finkenstein. Das bald zur Tradition gewordene Burghofsingen wurde im Jahr 1985 um die Wiederaufführung des „Fürstensteins“ in der Burgarena erweitert. Im selben Jahr erfolgte auch der erste Auftritt des Frauenterzettes anlässlich des Latschacher Weihnachtssingens.

 

Waltraud Merlin organisierte die ersten Trachtennähkurse, die bis heute großen Zuspruch finden.

Im Jahre 1985 wurde anlässlich eines Festabends die von den Sängerinnen in den Nähkursen angefertigte Rosentaler Tracht präsentiert. Im selben Jahr umrahmte der Chor die Eröffnung des neuen Latschacher Kindergartens durch Herrn Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger.

 

Die erste Plattenaufnahme und TV-Aufnahmen trugen dazu bei, dass der Chor auch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt wurde.

Ein großes Anliegen der Dorfgemeinschaft ist seit Anbeginn die Mitgestaltung der Messen in der Pfarrkirche Latschach. Seit seiner Gründung pflegt der Chor neben dem deutschen weltlichen auch das geistliche und zum Teil auch lateinische Liedgut. Nach Einführung der deutschen Sonntagsmesse übernahm der Chor auch die gesangliche Umrahmung der Feiertagsmessen, einzelner Begräbnisse und Trauungen. Georg Kugi studierte viele geistliche Chorwerke ein, die nicht nur bei Messen, sondern auch bei den seit 1977 stattfindenden geistlichen Liederabenden und Mariensingen, die gemeinsam mit dem Slowenischen Kulturverein „JepaBaško jezero“ veranstaltet werden, zur Aufführung gelangten. Bei diesen Abenden wird der Chor auch oft von Streichern, Bläsern und einer „Stubenmusik“ begleitet. Höhepunkte dieses Jahrzehnts war zweifelsohne das große Abschiedskonzert von Georg Kugi im Jahre 1988. An diesem unvergesslichen Abend wuchs der Chor über sich selbst hinaus und erntete großes Lob von den Kritikern. Georg Kugi trat als aktiver Chorleiter zurück. Er wurde zum Ehrenchorleiter ernannt und erhielt vom Kärntner Sängerbund das goldene Ehrenzeichen. Zu seinem Nachfolger wurde Mag. Josef Urschitz bestellt, und die Funktion als Chorleiter-Stellvertreterin übernahm Heidi Binter. Die beiden neuen Chorleiter setzen in jeder Hinsicht die qualitätsvolle Arbeit ihres großen Vorgängers fort.

 

Auch die TänzerInnen der Volkstanzgruppe waren in diesem Jahrzehnt sehr aktiv. Bei vielen anspruchsvollen Auftritten, auch außerhalb der Gemeinde, wurden viele neue Kontakte geknüpft. Der Bezirksvolkstanzreferent des Kärntner Bildungswerkes, Walter Hassler, organisierte den 1. Bezirkskathreintanz im Kulturhaus Latschach.

 

 

Seit 1987 gehören auch die Trachtenfrauen unter der sehr engagierten Obfrau Waltraud Merlin zur Dorfgemeinschaft. Diese rührige Gruppe der Dorfgemeinschaft ist aus den Trachtennähkursen hervorgegangen. Innerhalb der Dorfgemeinschaft bilden die Trachtenfrauen eine eigenständige, absolut uneigennützige und unpolitische Gruppe. Ihr Anliegen ist es, sich regelmäßig zu treffen, Begabungen zu entdecken, das Selbstwertgefühl zu stärken und gemeinsam karitativ zu wirken.

 



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